Darmkrebs
Informationen für Betroffene und Angehörige
Darmkrebs: Symptome und Diagnose
Darmkrebs entwickelt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg. Die meisten Betroffenen bemerken ihre Erkrankung zu Beginn meist gar nicht, da der Tumor im Frühstadium fast keine Symptome ausbildet. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die auf einen Darmtumor hindeuten können, und auf die jeder achten sollte. Dazu zählen u. a. Blut im Stuhl, starke Blähungen, veränderte Stuhlgewohnheiten, Wechsel von Verstopfung und Durchfall, wiederholte krampfartige Bauchschmerzen über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder eine unerklärbare Gewichtsabnahme.
Besteht nach Anamnese und körperlicher Untersuchung der Verdacht auf Darmkrebs, sind weitere diagnostische Verfahren notwendig, die darüber Aufschluss geben, ob es sich tatsächlich um einen Darmtumor handelt. Dazu zählen u. a. folgende Diagnoseverfahren:
- Tastuntersuchung (rektal-digitale Untersuchung)
- Labortest auf Blut im Stuhl (sog. Hämocculttest)
- Darmspiegelung (Rektoskopie bzw. Koloskopie)
- Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel
Handelt es sich tatsächlich um einen Darmtumor, ist es für die Planung der weiteren Behandlung wichtig zu wissen, wie groß der Tumor ist, ob er bereits auf Lymphgefäße übergegriffen hat bzw. ob es bereits zur Absiedelung von Tumorzellen in andere Organe gekommen ist (sog. Metastasierung). Zur Diagnostizierung werden in der Regel bildgebende Verfahren wie Sonografie (Ultraschall), Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) sowie weitere Laboruntersuchungen herangezogen.
Weitere Artikel im Bereich Diagnose:
Darmkrebs: Symptome und Diagnose
Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Symptome und die diagnostischen Verfahren, die bei Darmkrebs angewendet werden.
Hinweise zur Vorsorgekoloskopie