Darmkrebs
Informationen für Betroffene und Angehörige
Ernährung nach Darmkrebsbehandlung
Für Darmkrebspatienten gibt es – wie auch für alle anderen Krebspatienten – keine einheitliche Krebsdiät. Demzufolge können auch keine allgemeingültigen Ernährungsempfehlungen für Darmkrebspatienten gegeben werden. Die Kost während der Behandlung sollte u. a. in Bezug auf die Energiezufuhr möglichst den therapeutischen Gegebenheiten angepasst werden. Danach sollte die Nahrung nach und nach wieder an die eines Gesunden angeglichen werden.
Fett
- um eventuellen Gewichtsverlust auszugleichen, ist eine adäquate Fettzufuhr durch z. B. Butter, Sahne, Käse etc. empfehlenswert
- die üblichen Nahrungsfette können durch Produkte mit sog. MCT-Fetten (mittelkettige Fettsäuren, die vom Magen-Darm-Trakt schnell aufgespalten und leicht resorbiert werden können) aus dem Reformhaus ersetzt werden
- Fisch 1-2 mal pro Woche liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren
Kohlenhydrate & Ballaststoffe
- direkt nach der Behandlung leicht verdauliche Kohlenhydrate (Kartoffeln, Reis, Nudeln, Weiß- und Graubrot)
- später möglichst stärke- und ballaststoffhaltige Kost
- Gemüse wie Möhren, Zucchini, Sellerie, Rote Bete
Eiweiß
- möglichst eiweißhaltige Kost
- Eiweißlieferanten: u. a. tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Milch etc.) sowie pflanzliche Nahrungsmittel (Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte etc.)
- Anteil tierisches und pflanzliches Eiweiß jeweils ca. 50 %
Ernährung bei künstlichem Darmausgang
Stoma-Patienten sollten im Allgemeinen ballaststoffarm essen und v. a. leicht verdauliche Kohlehydrate zu sich nehmen, um den Darm nicht zu reizen. Es ist ratsam, die Nahrungsmenge auf viele kleine Mahlzeiten zu verteilen. Nach und nach kann der Darm wieder an eine weitestgehend normale Kost gewöhnt werden.
Weitere Artikel im Bereich Wissenswertes:
Ernährung nach Darmkrebsbehandlung
Ernährungsempfehlungen für Darmkrebspatienten gegeben werden. Die Kost während der Behandlung sollte u. a. in Bezug auf die Energiezufuhr möglichst den therapeutischen Gegebenheiten angepasst werden. Danach sollte die Nahrung nach und nach wieder an die eines Gesunden angeglichen werden.